Führungen, Glückwünsche und Lobreden gab es zum einjährigen Bestehen des LoRaParks auf dem Weinhof in Ulm. Beim Festabend im Foyer der Sparkasse wurde mehrfach daran erinnert, dass das innovative digitale Projekt mittlerweile bundesweit auf großes Interesse stößt.

Wie bei jedem wichtigen Geburtstag war auch zum einjährigen Bestehen des LoRaParks die Liste der Laudatoren lang und die Glückwünsche und Ratschläge vielfältig für ein Projekt, das Heribert Fritz, Vorsitzender des Vereins „initiative.ulm.digital.“ einzigartig nannte. Das sensorbasierte Datennetz liefere Informationen über Wassertemperaturen, Gebäudeschäden, Parkplätze, Hochwasser, Besucherfrequenzen in der Innenstadt und die Rattenpopulation im Kanalnetz der Münsterstadt, berichtete Fritz bei der Begrüßung der pandemiebedingt auf 60 Personen limitierten Festgesellschaft, weshalb die Reden zusätzlich im Internet übertragen wurden. LoRaWAN ist eine Low Power Wide Area Network (LPWAN oder Niedrigenergieweitverkehrnetzwerk)-Technik für drahtlose batteriebetriebene Systeme in einem regionalen, nationalen oder auch globalen Netzwerk. Das Netzwerk ist kostenlos und kann von allen Ulmern und Neu-Ulmern benutzt werden. Ulm zählt zu den wenigen Städten weltweit, die das Funknetz besonders nutzen und ausbauen. Am Montagnachmittag konnten sich Besuchergruppen zudem bei Führungen auf dem Weinhof über das Datennetz und die möglichen Anwendungen informieren. Das Angebot der Mitarbeiter des Digitalisierungszentrums Ulm, Alb-Donau-Kreis und Biberach, mit Sitz am Weinhof, wurde gut genutzt.
Professor Dr. Frank Kargl, Leiter des Institut für Verteilte Systeme an der Uni Ulm, hob in seiner Lobrede besonders Andreas Buchenscheit, Vorstandsmitglied der „initiative.ulm.digital., als Initiator und Antreiber der LoRaWan-Aktivitäten in Ulm und Neu-Ulm hervor. „Ulm war eine der ersten Städte weltweit mit LoRaWan-Netz“, betonte Kargl. Das Funknetz fördert das Internet der Dinge (IOT), das die Vernetzung von Gegenständen aus dem Alltag wie öffentlicher Verkehr, autonomes Fahren oder Smart Home und in der Industrie, Stichwort Industrie 4.0, Medizin oder Landwirtschaft umfasst.
Der Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch wies in seinem Grußwort auf die Aktivitäten der Stadt im Bereich der Digitalisierung hin von der digitalen Agenda, Smart City und der Zukunftsstadt Ulm bis hin zum LoRaPark mit dem Unternehmen „citysens“, das digitale Produkte und Dienstleistungen entwickelt. Hier hofft Czisch auf eine wegweisende Anwendung zum Nutzen vieler Bürger. Sein Blick richtete sich auch auf die Universität Ulm und die Wissenschaftsstadt, die er als „Kraftzentrum der Stadt“ bezeichnete. „Wir bauen Brücken zwischen Bürgerschaft und Wirtschaft“, so Czisch, „und wollen nicht der Showroom für Firmen sein, die von irgendwo herkommen, sondern selbst in der Lage sein, innovativ und zukunftsfährig zu werden“. Es komme nicht auf Rankings an, „sondern dass durch Zusammenarbeit in und von der Stadt viel bewegt wird“, erklärte Czisch den Ansatz der Stadt.
Man müsse Vieles neu denken bei der Digitalisierung, sagte die Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger, was aber nur mit den Bürgern, Wissenschaft und Wirtschaft und dem Nachbarn Ulm gelingen werde. Auch Neu-Ulm sei aktiv und innovativ. So hat die Stadt den Zuschlag für das Modellprojekt „Smart Cities – Kommunale Digitalisierungsstrategien für Städtebau und Mobilität der Zukunft“ erhalten und erarbeitet sich ein integriertes digitales Entwicklungskonzept (IDEK). In der Stadt sei auch das Thema „e-government“, also die digitale Verwaltung, auf dem Vormarsch, wenngleich es noch „Luft nach oben“ gebe, wie die Oberbürgermeisterin einräumte. Sie versprach, dass auch der digitale Service in den ländlich geprägten Stadtteilen verbessert werde. Den Initiatoren des LaRaParks riet sie: „Denken Sie weiterhin innovativ, so dass wir auf beiden Seiten der Donau weitere Schritte gemeinsam gehen können.“
„Ich bin sehr stolz, dass die digitalen Aktivitäten einen so breiten Anklang finden“, sagte Professor Michael Weber, Präsident der Universität Ulm. Der LoRaPark sei ein weiteres Beispiel „für den Innovationsgeist in dieser Stadt“. Auch er lobte das gedeihliche Zusammenspiel in Ulm von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, was in größeren Städten wie Berlin, München oder Stuttgart kaum möglich sei. In Ulm aber werde Wissenschaft in die gesellschaftliche Anwendung transportiert und transformiert.
Gastredner Jürgen Buchstaller von der Firma ball-b GmbH in Nürnberg erläuterte den Einsatz modernster Technologien bei der Rattenbekämpfung in Städten. Dieser Einsatz digitalen Monitorings schütze Umwelt und Personal und sei überdies sehr wirtschaftlich. „Bislang wurden so in 400 Kommunen 100 Tonnen Rattengift eingespart“, so Buchstaller. In Ulm kann mit der LoRaWan-Technik gegen die Nagetiere in den Kanälen vorgegangen werden.
Antonija Scheible, frühere Geschäftsführerin der citysens GmbH, empfahl den LoRaPark auf dem Weinhof für Unternehmen und Privatleute: „Das sind Anwendungen zum Austesten, zum Erfahren und Überlegen, wie man das System nutzen kann“.
Auch der neue citysens-Geschäftsführer Henning Krone spannte noch einmal den Bogen zum innovativen Projekt: „Der LoRaPark ist weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Das ist wichtig für den Standort Ulm, was sich auch geschäftlich und wirtschaftlich auswirken wird.“

Weitere Gäste
OB Katrin Albsteiger, OB Gunter Czisch, Uni-Präsident Dr. Michael Weber, Erster Bürgermeister Martin Bendel, die Professoren Dr. Hans A. Kestler und Dr. Frank Kargl von der Universität Ulm, Professorin Dr. Marianne von Schwerin, TH Ulm, Professor Dr. Olaf Jacob (Hochschule Neu-Ulm), dazu viele Unternehmer und Manager von Top-Unternehmen der Region, u.a. Christian Remy und Lukas Lobensommer, Müller Handels GmbH & Co.KG, Oberstarzt Dr. Ralf Hartmann, BWK Ulm, Dr. Stefan Bill, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Ulm, Roland Eisenlauer, Zwick Roell AG, Ralph Blankenberg, Volksbank Ulm, Klaus Eder, SWU, Ulrich Uetz, Drees & Sommer, Bernd Bosch, ABM Messservice, Albrecht Braun, Braun Steine, Mike Klamser, Sport Klamser und Vorsitzender City Marketing Ulm, Citymanagerin Sandra Walter, Armin Mahler, Airbus, Devin Sancakli, SHS, Mario Messner, Geschäftsführer Sicherheit, SHS, Manfred Oster, Marian Schneider und Marc Eifert, Gastro Menü, Armin Wendt, RAe Knorr, Ulrike Hudelmaier TFU, Dr. Christoph Hantel, vh ulm, Willy Götz, Präsident SSV Ulm 1846, Markus Marquart, ZAWIV, Robert Schwarz, Leiter Digitales der Stadt Neu-Ulm, Dr. Christian Geiger von der Stadt St. Gallen, Michael Beuschlein, Geschäftsführer SWU Netze, Roswitha Edenhofer, Landratsamt Alb-Donau, Sabine Meigel, Digitale Agenda der Stadt Ulm sowie Mitglieder des Verschwörhaus/Community, Olivier Kress und Katja Feicht, Digitalisierungszentrum sowie die Vorstandsmitglieder der Digitalinitiative Antonija Scheible, Gerhard Gruber und Björn Semjan.

Es war ein Kamingespräch – wenn auch ohne Kamin, dafür mit vielen
zündenden Ideen. Das Gespräch zwischen Sabine Meigel, Leiterin der
Digitalen Agenda, und Prof. Dr. Frank Kargl, Leiter des Instituts für
Verteilte Systeme der Universität Ulm, am Mittwoch, 20. Oktober, war der
Startschuss zu einer neuen, monatlichen Vortragsreihe im Club Orange
der vh.

Der Auftakt mit dem Titel „Zukunftsstadt Ulm – von der
Zukunftsstadt zu Ulm4CleverCity“ passte gut zur Tatsache, dass der
Ulmer Gemeinderat wenige Tage zuvor eine Digitalisierungsstrategie mit
konkreten Projekten für die kommenden Jahre mit großer Mehrheit auf
den Weg gebracht hatte.
Für Kargl bedeutet Forschung immer auch Neugierde, wie die Welt
funktioniere. „Wir müssen uns in Deutschland einfach mehr trauen, neue
Dinge auszuprobieren und uns dann auch Fehler eingestehen“, so der
Forschungspartner des Projekts Zukunftsstadt 2030.
So sah das auch Meigel, die mit ihrem Team den stetigen Austausch mit
der Wissenschaft als tragende Säule für die Zukunft versteht: „Auch wir
sind neugierig und versuchen neue Technologien in der Stadt zu
etablieren.“ Sie wisse, dass nicht alles, was getestet werde, auch zum
Erfolg führe: „Wir gehen durchaus auch das Risiko ein, an manchen
Punkten zu scheitern. Das ist mutig und zeichnet Ulm aus.“ Doch der
enge Schulterschluss zwischen den Akteuren der Stadt und der
begleitenden Forschung habe einen gewichtigen Grund: „Wir alle stehen
durch die Klimakrise, den demografischen Wandel und auch durch die
Globalisierung vor großen Herausforderungen, die auch den Druck auf die
wachsende Stadt Ulm in vielen Bereichen erhöhen.“
Innovative digitale Lösungen, wie automatisierte Bewässerungssysteme
im neuen Wengenviertel, könnten dazu beitragen, die anstehenden
Aufgaben besser zu lösen. Digitalisierung sei eng mit Nachhaltigkeit
verknüpft. Auch wenn viele neue Ideen am Anfang nicht von jedem
verstanden werden, seien sie es wert, angepackt zu werden, so Meigel:
„Auch das E-Bike ist am Anfang belächelt worden.“ Heute sei auf es den
Straßen nicht mehr wegzudenken.
In der neuen Vortragsreihe, die von der vh Ulm, der Digitalen Agenda und
dem Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWiW)
der Universität Ulm bis Mai 2022 durchgeführt wird, soll ein breites
Wissen über digitale Angebote vermittelt werden. Zudem sollen an den
einzelnen Abenden Diskussionen über Visionen und Innovationen in einer
digitalen Gesellschaft angeregt werden. Der nächste Abend findet am 8.
Dezember statt und geht der Frage nach „Radelt es sich digital besser?“

Das Edwin Scharff Museum hat den “DigAMus-Award” für die digitale Vermittlung zur Ausstellung “Architektierisch” in der Kategorie “Kleines Budget” gewonnen. Nominiert waren in dieser Kategorie 28 weitere Beiträge, auf die Shortlist schafften es fünf digitale Angebote anderer Museen.

Von der Eisbärin die in Charlie-Chaplin-Schwarzweiß lernt, wie man ein Iglu richtig baut über einen Einsiedlerkrebs, der sich in Stop-Motion in ein neues Zuhause verliebt bis hin zu Erklärfilmen in der Natur: die Videos, die das Pädagogikteam des Edwin Scharff Museums sich zu „Architektierisch. Bauten von Mensch und Tier“ ausgedacht hat, sind so unterschiedlich wie die einzelnen Mitglieder selbst.
Diese Vielfalt wurde nun mit einem Preis für digitale Angebote von Museen ausgezeichnet. Der Lockdown im Januar 2021 war Ausgangspunkt der Produktion digitaler Angebote: “Wir konnten zu diesem Zeitpunkt absehen, dass das Museum noch länger geschlossen sein wird und wollten mit unseren Besucherinnen und Besuchern in Kontakt bleiben”, erzählt Birgit Höppl, die für das Kindermuseum verantwortlich ist. Außerdem sollte die Arbeitszeit der Pädagoginnen und Pädagogen sinnvoll investiert werden. Entstanden sind 16 Kurzfilme, die das Museum auf seiner Homepage unter www.edwinscharffmuseum.de/digitales-angebot- architektierisch/ sowie auf Instagram (@edwinscharffmuseum) präsentiert. Angeschafft wurden für das Projekt nur einige Ringlights, Stative und Mikrophone. Gedreht wurde von den Mitgliedern des Pädagogikteams meist mit dem Smartphone.
“Wir sind damit quasi ins kalte Wasser gesprungen. Erst seit November 2020 betreiben wir unseren Instagram Account, wir konnten also noch nicht viele Erfahrungen im Digitalen sammeln. Umso mehr freuen wir uns nun, dass der Einsatz sich gelohnt hat!“, freut sich Museumsleiterin Helga Gutbrod.
Der Preis für digitale Angebote für Museen wurde in diesem Jahr
zum zweiten Mal verliehen. Es gibt fünf Haupt- und zwei Sonderkategorien sowie den Publikumspreis. Passend zum digitalen Motto wurde die Preisverleihung in einem digitalen Hub durchgeführt. Dort waren die Teilnehmerinnen als Avatare in einem Bar-Setting vertreten.
Die Jury bestand in diesem Jahr aus Mariam Bachich (Ethnologisches Museum
Berlin), Dr. Katja de Bragança (Herausgeberin des Magazins „Ohrenkuss“), Dr.
Doreen Mölders (Leiterin des LWL Museums für Archäologie, Westfälisches
Landesmuseum in Herne), Peter Soemers (Vorsitzender der Europeana
Communicators Community), David Vuillaume (Geschäftsführer des Deutschen Museumsbundes). Hinter dem Award stecken ehrenamtliche Mitarbeiter:innen: Katharina Bock (Queen’s University Belfast), Dr. Andrea Geipel (Leiterin des VRlabs am Deutschen Museum), Rebecca Müller (digitale Praktikantin), Sonja Thiel (Badisches Landesmuseum Karlsruhe), Johannes Sauter (Deutsches Museum), Anke von Heyl (Kunsthistorikerin, Beraterin für
Kulturentwicklungsplanungen).

Der innovative LoRaPark auf dem Weinhof in Ulm besteht seit einem Jahr. Dies wird gefeiert mit Führungen, Reden
und Informationen zur EXPO in Dubai, wo das Ulmer LoRaWan-Konzept präsentiert wird.

Anlässlich des einjährigen Bestehens des LoRaParks auf dem Weinhof findet am Montag, 18. Oktober ab 15 Uhr, ein Aktionstag auf dem Weinhof und in den Räumen der Sparkasse Ulm statt. Ab Nachmittag werden Führungen für Gruppen und Einzelpersonen im LoRaPark angeboten. Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger (Neu-Ulm) und Oberbürgermeister Gunter Czisch (Ulm) und sowie Professor Dr. Michael Weber, Präsident der Universität Ulm, sprechen Grußworte. Außerdem werden konkrete LoRaWan-Anwendungen vorgestellt.
Höhepunkt der Veranstaltung sind Informationen zur EXPO in Dubai. Im Pavillon des Landes Baden-Württemberg auf der Weltausstellung wird der Ulmer Weg in die Digitalisierung und insbesondere das innovative LoRaWan-Konzept vorgestellt. Professor Frank Kargl, Uniprofessor und Vorstandsmitglied des Vereins „initaitive.ulm.digital“, der das LoRaWan-Konzept in der Münsterstadt zusammen mit Andy Buchenscheit vorantreibt, wird über den Einsatz des Ulmer LoRaWan-Projekts bei der EXPO berichten. LoRaWAN ist eine Low Power Wide Area Network (LPWAN oder Niedrigenergieweitverkehrnetzwerk)-Technik für drahtlose batteriebetriebene Systeme in einem regionalen, nationalen oder auch globalen Netzwerk. Das Netzwerk ist kostenlos und kann von allen Ulmern und Neu-Ulmern benutzt werden. Ulm zählt zu den wenigen Städten weltweit, die das Funknetz besonders nutzen und ausbauen. Sender sind unter anderem im Ulmer Münster, in den Parkhäusern, der Fußgängerzone, an der Donau und sogar im Ulmer Kanalnetz verbaut. Sie liefern zuverlässig Daten über Baumängel, Stellplätze, Besucherandrang, Hochwasser oder Ratten.
Als vorläufiger Höhepunkt der Entwicklung in Ulm wurde vor einem Jahr der LoRaPark auf dem Weinhof eröffnet, an dem man viele Daten einsehen kann. Der LoRaPark dient als Schaugarten für sensorbasierte Lösungen und bietet anschauliche Anwendungsbeispiele für das Internet der Dinge (IOT). Das Projekt lockt seitdem nicht nur viele Dateninteressierte an, sondern auch Politiker, wie beispielsweise Dorothee Bär, die Beauftragte für Digitalisierung der Bundesregierung. Sie besichtigte im Sommer die verschiedenen Digitalisierungsprojekte der Stadt Ulm.

Handel und Gastronomie sind am Vortragsabend 10 x 10 Digital.Konkret des Vereins „initiative.ulm.digital“ in der Sparkasse Ulm im Mittelpunkt gestanden. Gastronomen und Händler informierten die Zuhörer vor Ort und im Stream, welche Wirkung die digitale Transformation in ihren Betrieben hat.

Nach eineinhalb Jahren Pause fand am Dienstagabend erstmals wieder eine Präsenzveranstaltung der initiative.ulm.digital in der Sparkasse Ulm mit einer begrenzten Anzahl von 60 Zuhörerinnen und Zuhörern statt. Die jeweils zehnminütigen Impulsvorträge wurden aber auch im Internet live übertragen, was 130 Interessierte nutzten. Der Verein wolle in Sachen Digitalisierung Mut machen und motivieren, sagte der Vorsitzende Heribert Fritz, der hervorhob, dass in den vergangenen Jahren viele Verbindungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft entstanden seien.
Im ersten Vortrag informierte Henning Krone, seit einigen Monaten Geschäftsführer der citysens GmbH, einer Firma, die Komplettlösungen im Smart City-Sektor und für IOT anbietet, über die aktuellen Messungen der Besucherfrequenz in der Ulmer City mit der Technologie LoRaWan. „Das ist keine Überwachung, sondern eine Entscheidungshilfe für die Besucher in der Stadt“, betonte Krone. Gemessen wird an acht Standorten. Alle Daten seien geheim und verschlüsselt und zudem immer sichtbar auf der Homepage der Stadt Ulm. Auf der Homepage der Stadt sind „Wolken“ auf dem Stadtplan zu sehen, die die jeweilige Besuchermenge anzeigt. Der Besucher kann dann entscheiden, ob er diesen oder jenen Bereich aufsucht oder meidet. Diese Technologie sei auch für Händler interessant. Laut Krone lässt es sich so beispielsweise messen, ob und wie viele Kunden vor einem Schaufenster stehen bleiben, etwa bei Rabattaktionen oder aufwändigen Dekorationen.

Karin Krings, Hotelchefin und örtliche DEHOGA-Vorsitzende, erläuterte, dass „die Pandemie die Digitalisierung im Hotelbereich beschleunigt hat“. Buchungen, Bestellungen, Lieferungen, Rechnungseingang, Konten oder auch die Lohnbuchhaltung liefen nun online. Natürlich seien auch die Dienstpläne digitalisiert. In ihrem Hotel „Goldenes Rad“ erhielten die Gäste schon kurz nach der Buchung eine Gästemappe mit Online-Checkin und einer Bewertungs-E-Mail nach der Abreise. Diese Mails und auch Newsletter seien für das Hotel für die Gästebindung wichtig, würden aber von den Gästen nicht so gerne gesehen, bekannte Karin Krings. „Trotz aller Fortschritte bleibt der Service im Hotel aber Dreh- und Angelpunkt“, sagte die Hotelchefin, denn „wir sind Gastgeber auch in einer digitalen Welt“.

Mike Klamser, Chef des gleichnamigen Sportfachgeschäfts in Ulm, berichtete von den Bemühungen, die Portale für Verleih, Shop und Rechnungen seines Unternehmens auf einem Portal zu vernetzen. Sein Geschäft werde auf Instagram und Facebook zudem stark beworben. Laut Klamser sind große Plattformen für kleine Händler „sehr kritisch zu sehen wegen der hohen Plattformkosten“. Eine interessante Lösung für lokale Händler sei zum Beispiel das Portal „neighbourshop.com“, bei dem der Kunde auf einen Blick sieht, in welchem örtlichen Geschäft ein gesuchtes Produkt zu finden ist. Man kann dann online oder direkt vor Ort einkaufen. Sport Klamser bietet digital vor allem viel Service – vom Bezahlvorgang bis zum Ski-Service. Sein Kredo daher: „Mit digitaler Kompetenz lokal stark werden und im Lokalen sichtbar bleiben“. Wichtig bleibt für den Sporthändler aber auch: „Gut beraten und Mensch bleiben“.

Dr. Günther Helm, Geschäftsführer der Müller Handels GmbH & Co.KG Ulm, gab als Ziel an, dass die Drogeriemarktkettte als offenes, digitales Unternehmen arbeitet und „wie ein Start Up agiert“. Laut Helm „dreht sich unser Geschäft schneller als jemals zuvor“, alte Marken gingen unter, andere dagegen hätten sieben Leben. Die großen Online-Händler spielten, so Helm, nach eigenen Regeln, es ginge nur um „Preis, Preis, Preis“. Die Kunden würden aber anders ticken. Gerade durch die Corona-Pandemie hätten die Menschen gemerkt, „wie wichtig das emotionale Erlebnis ist“. Der Mehrwert für den Kunden gegenüber Amazon und Co sei die persönliche Beratung. Das Müller-Personal habe dazu nun mehr Zeit, weil 17 0000 digitale Preisetiketten Preisänderungen nun per Knopfdruck möglich machten. „Komfort ist die Droge der Zukunft“, meinte der CEO. Digitale Tools wie Apps seien ebenso wie Social Media eminent wichtig. „Online immer Präsenz, sonst keine Relevanz“, brachte es Helm auf den Punkt.

Christian Epple, Geschäftsführer und Chefkoch im Hotel-Restaurant Hirsch in Finningen, betonte, dass 1500 Events, die das Hirsch-Team jährlich bewältige, nur über digital gesteuerte Abläufe zu bewältigen seien. Ein Reservierungs-Tool erleichtere schon seit zehn Jahren die Organisation des Restaurantbetriebs. „Dadurch haben wir wieder mehr Zeit für den Gast“, so Epple. Ein Hotel und Restaurant seien aber wie ein lebendiger Organismus, der sich stets ändere. Man müsse sich ständig anpassen. Der Hirsch ist ein beliebtes Tagungshotel. Die Tagungen kämen nun wieder zurück, allerdings auch zum Teil als Stream. „Wir haben unsere Technik massiv aufgerüstet und können jetzt Tagungen im Hirsch und gleichzeitig im Stream für die Daheimgebliebenen anbieten“. Das ist in Finningen problemlos möglich, da der Teilort ans Glasfasernetz angebunden ist. Grundsätzlich gehe es in der Gastronomie um „essen, trinken, schlafen, also ganz elementare Emotionen für den Gast“, so Epple, der daher warnte bei allen technologischen Erleichterungen und Fortschritte „Kunden, Gäste und Mitarbeiter nicht zu überfordern“.
Josef Röll, Einzelhandel-Berater im Gesamtgebiet der IHK Ulm, wies darauf hin, dass Dienstleister, Handel und Gastronomie der Kern der Innenstädte seien. Nun gelte es, „analog und digital zu verbinden“. Hier sei die „digitale Sichtbarkeit“ wichtig. Doch daran hapere es, klagte Röll. So hätten beispielsweise im Raum Biberach „nur 57 Prozent der Gastronomiebetriebe eine eigene Homepage“. Auch im Bereich Social Media gebe es bei Handel und Gastronomie noch erheblichen Nachholbedarf. Die Kunden der Zukunft seien die jungen Leute, so Röll. Was die Städte aber dieser Generation derzeit böten, sei zu wenig.

Wolfgang Dieterich, Geschäftsführe der Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH, informierte, wie die Touristikexperten mit Newslettern und Social Media um Kunden für die Städte werben und diese zu binden versuchen. Als eine Software setze die UNT die E-Marketing-Suite des Ulmer Unternehmens Wilken ein und Gästeführungen werden mit einer neuen App unterstützt. Erschwernisse durch die Digitalisierung seien die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), ein verschärfter Datenschutz und Bildrechte. Dieterich: „Das ist aufwändig und teuer“. Die UNT wolle in Zukunft mehr Nachhaltigkeit erreichen und Chat Bots einsetzen. Neue Möglichkeiten durch neue Techniken sieht Dieterich auch im Bereich Streaming. „Wir können Kongresse jetzt auch für 3000 oder 5000 Personen anbieten, eben für 800 Leute vor Ort und den Rest im Stream“.

Jonas Baumgärtner, Jäger, Koch, Restaurantbesitzer und bekannt als „Der wilde Wirt“, macht „extrem viel Werbung online“. Instagram, Facebook und Homepage seien vernetzt, daher sei „der wilde Wirt immer präsent“. Baumgärtner hat sein Personal während der Pandemie vervierfacht auf 47 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Catering, Restaurant, Lieferdienste und auch Automaten mit schwäbischen Spezialitäten am Laufen hält. Derzeit sind drei Automaten in Betrieb, bald aber sollen es zehn sein. Damit diese auch gefunden werden, entwickelt Baumgärtner eine App. „Die zeigt dann an, wo ist der nächste Automat und wie ist dieser bestückt“. Geplant sei auch ein Onlineshop für Wildprodukte, hochwertige Convinience-Produkte für die Gastronomie wegen des gravierenden Personalmangels dort, erläuterte der 32-jährige Unternehmer, der als letzter Referent an diesem sehr aufschlussreichen Abend ebenfalls großen Beifall erhielt.

Der Fachbeirat war sich einig: Weiter so! Die Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland, die die Stadt auf ihrem Weg hin zu einer smarten Kommune begleiten, bescheinigten der Ulmer Digitalstrategie große Weitsicht – mit Vorbildcharakter.
In Ulm denkt man schon heute an morgen. Das klingt simpel, doch dahinter steckt ein mit langer Hand vorbereitetes Konzept, das die Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger steigern wird. Erreicht wird dies mithilfe intelligenter Vernetzung digitaler und analoger Anwendungen. Anspruch des Smart City Modellprojektes „Ulm4CleverCity“ ist es, auch den Einsatz von Ressourcen zu reduzieren und den Klimaschutz zu stärken. Große Ziele, die für die Stadt jedoch greifbar sind. Aus diesem Grund hat sie sich mit einem Fachbeirat ein namhaftes Gremium ins Boot geholt, das hochkarätige, externe Expertinnen und Experten aus den Bereichen Stadtentwicklung, Technologie und Ethik vereint. Zudem bringen die leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter namhafter Institutionen Lösungsvorschläge ein und fungieren als bundesweite Multiplikatoren des Projekts.

Austausch zwischen Fachbeirat und Gemeinderat

Bei einem Austausch mit Vertretern und Vertreterinnen der Rathausfraktionen zollte der Fachbeirat der präsentierten Strategie höchste Anerkennung. So zum Beispiel Dr. Tobias Bringmann, Geschäftsführer der Landesgruppe Baden-Württemberg im Verband kommunaler Unternehmen e.V.: „Ich sehe ein einmaliges Projekt, das viele Chancen auch im Bereich Partizipation und Teilhabe bietet.“ So sieht das auch Prof. Elke Pahl-Weber von der Technischen Universität Berlin: „Das Ziel ist letztendlich nicht die Strategie, sondern eine lebenswerte Stadt. Ulm ist hier gut aufgestellt, da mitgedacht wird, wie Bürgerinnen und Bürger im Prozess mitwirken können und so ein Prozess der Ko-Produktion entsteht.“

Smartes Stadtgrün im Wengenviertel

Im Rahmen ihrer zweitägigen Beratungen an der Donau besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachbeirats unter anderem auch das Dichter- und Wengenviertel. Auch in diesem Quartier wird von der Stadt im Rahmen des vom Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) geförderten Projektes eine Umsetzungsmaßnahme vorgeschlagen. Es sollen hier innovative Ansätze bei Begrünung, digital geregelter Bewässerung und intelligent gesteuerter Beleuchtung umgesetzt werden. An diesem Beispiel wird klar: Für Oberbürgermeister Gunter Czisch ist eine Stadtentwicklung ohne Einbeziehung innovativer digitaler Angebote und Lösungen nicht denkbar: „Wir stehen nun am Übergang in eine neue Phase, wie wir unsere Stadt weiterentwickeln wollen. Dabei ist uns bewusst, dass Strukturen teilweise verändert und angepasst werden müssen, damit wir unsere Ulmer Identität als Bürgerstadt bewahren können.“

Wir laden exklusiv Mitglieder der Initiative sowie die aktiven Unterstützer wie frühere Referenten oder Partner unseres Vereins zur Premiere des neuen James Bond „Keine Zeit zu sterben“ mit Popcorn und Getränken ein.
Warum James Bond?
James Bond ist in seiner Hauptrolle als britischer Agent nicht nur Bekämpfer des Bösen, sondern seit mittlerweile weit über 50 Jahren zudem Botschafter für den technischen Fortschritt und stets Vorreiter für digitale Transformation und digitale Innovation. Diese Parallele zu der grundsätzlichen Mission unseres
Vereins initiative.ulm.digital e.V., digitale Talente und digitale Ideen in unserer Wirtschaftsregion Ulm/Neu-Ulm zu fördern, nehmen wir sehr gerne zum Anlass für diesen per-invitation-only-event. Sollten Sie sich last minute noch anmelden wollen, bitten wir um kurzen Anruf in unserer Geschäftsstelle, 0731-602881-13. Die Vorführung findet am 30. September um 18.30 Uhr statt, Einlass ist unter Einhaltung der 2G-Regel ab 18 Uhr im Kinotheater Xinedome in Ulm. Der große Saal Nr. 8 ist exklusiv für unseren Verein gebucht. Vor Ort werden selbstverständlich die dann geltenden Sicherheitsregeln umgesetzt, SHS Security wird zusätzlich am Eingang zum Kinosaal die 2G-Regel (geimpft oder genesen) prüfen.

Handel und Gastronomie ist das Schwerpunktthema unserer nächsten Vortragsreihe
10×10 digital.konkret in der Sparkasse am 5. Oktober. Für die Veranstaltung im
Sparkassen-Foyer sind nach derzeitigem Stand 60 Teilnehmer zugelassen. Für diese gilt
die 2 G-Regel, also geimpft oder genesen mit entsprechendem Zertifikat. Daher bieten
wir zusätzlich zur Präsenzveranstaltung einen Live-Stream an unter www.10×10.ulm-
digital.com. Die technische Umsetzung erfolgt wie immer durch unser Beiratsmitglied
Steffen Maurer von Maurer Veranstaltungs GmbH. Beginn ist um 19 Uhr.
Folgende Impulsvorträge sind geplant:
 Herr Henning Krone, Geschäftsführer der citysens GmbH Ulm
 Wolfgang Dieterich, Geschäftsführer der Ulm / Neu-Ulm Touristik GmbH
 Frau Karin Krings, Betreiberin Hotel Goldenes Rad am Münsterplatz Ulm und 1. Vorsitzende Alb-Donau-Kreis der DEHOGA
 Herr Mike Klamser, Inhaber und Geschäftsführer der Sport Klamser GmbH Ulm sowie Vorstand Ulmer City Marketing e.V.
 Herr Dr. Günther Helm, Geschäftsführer/CEO der Müller Handels GmbH & Co. KG Ulm
 Herr Christian Epple, Geschäftsführer Hotel Restaurant Hirsch in Finningen
 Herr Josef Röll, Berater Einzelhandel Gesamtgebiet IHK Ulm
 Herr Guido Reutter, Center Manager Blautal-Center Ulm
 Herr Jonas Baumgärtner, Inhaber “Der wilde Wirt“ Ulm

Der innovative LoRaPark auf dem Weinhof in Ulm besteht seit einem Jahr. Dies wird gefeiert mit Führungen, Reden und einem Bericht von der EXPO in Dubai, wo das Ulmer LoRaWan-Konzept präsentiert wird. Anlässlich des einjährigen Bestehens des LoRaParks auf dem Weinhof findet am Montag, 18. Oktober ab 15 Uhr, ein Aktionstag auf dem Weinhof und ab 18.30 Uhr in den Räumen der Sparkasse Ulm (maximal 60 Teilnehmer in Präsenz) statt. Ab Nachmittag werden Führungen für Gruppen und Einzelpersonen im LoRaPark angeboten. Die Oberbürgermeister Katrin Albsteiger (Neu-Ulm) und Gunter Czisch (Ulm) sowie Professor Dr. Michael Weber, Präsident der Universität Ulm, sprechen Grußworte.
Außerdem werden konkrete LoRaWan-Anwendungen vorgestellt. Im Pavillon des Landes Baden-Württemberg auf der Weltausstellung wird der Ulmer Weg in die Digitalisierung und insbesondere das innovative LoRaWan-Konzept vorgestellt.
Andreas Buchenscheit, Inhaber und Geschäftsführer der Cortex Media GmbH und Vorstandsmitglied des Vereins „initiative.ulm.digital“, der das LoRaWan-Konzept in unserer schönen Doppelstadt vorantreibt, wird gemeinsam mit Prof. Dr. Fank Kargl, Uni-Professor und Beiratsmitglied unseres Vereins konkrete Anwendungen sowie die Ausstellung in Dubai erläutern.
LoRaWAN ist ein Low Power Wide Area Network (LPWAN oder Niedrigenergieweitverkehrnetzwerk)-Technik für drahtlose batteriebetriebene Systeme in einem regionalen, nationalen oder auch globalen Netzwerk. Das Netzwerk ist kostenlos und kann von allen Ulmern und Neu-Ulmern benutzt
werden. Ulm zählt zu den wenigen Städten weltweit, die das Funknetz besonders nutzen und ausbauen. Sender sind unter anderem im Ulmer Münster, in den Parkhäusern, der Fußgängerzone, an der Donau und sogar im Ulmer Kanalnetz verbaut. Sie liefern zuverlässig Daten über Baumängel, Stellplätze,
Besucherandrang, Hochwasser oder Ratten. Als vorläufiger Höhepunkt der Entwicklung in Ulm wurde vor einem Jahr der LoRaPark auf dem Weinhof eröffnet, an dem man viele Daten einsehen kann. Der LoRaPark dient als Schaugarten für sensorbasierte Lösungen und bietet anschauliche
Anwendungsbeispiele für das Internet der Dinge (IOT). Das Projekt lockt seitdem nicht nur viele Dateninteressierte an, sondern auch Politiker, wie beispielsweise Dorothee Bär, die Beauftragte für Digitalisierung der vorherigen Bundesregierung. Sie besichtigte im Sommer die verschiedenen Digitalisierungsprojekte der Stadt Ulm.

Einen kompletten Tag haben sich die Vorstandsmitglieder Andreas Buchenscheit, Heribert Fritz,
Gerhard Gruber, Sabine Meigel, Antonija Scheible, Björn Semjan, Ralph Ehmann, Jonas Pürckhauer, Bernd Pötter, Frank Kargl und Michael Winterhoff in der Oldtimerfabrik Classic in Neu-Ulm mit digitalen Themen rund um den Verein beschäftigt und neue Projekte festgelegt. Es ging unter anderem um geplante Aktivitäten, die Förderung von Projekten, Marketing und Social Media sowie die Jahresveranstaltung der initiative.ulm.digital. e.V. in 2021, bei der es um Quantencomputing gehen wird.
Zur abendlichen Executive Summary von Heribert Fritz kamen OB Gunter Czisch, Uni Präsident Professor Dr. Michael Weber, VoBa-Vorstand Ralph E. Blankenberg, Thomas Hermann, CEO Schönes Leben Gruppe, Tobias Orthen, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am FAW, THU Rektor Prof. Dr. Volker Reuter, Claudia Clages, Leiterin der Familienbildungsstätte und SWU-Geschäftsführer Klaus Eder in die Oldtimerfabrik.
Beschäftigt haben sich die verschiedenen Arbeitsgruppen mit der Frage der Außendarstellung des
Vereins. Konkret: Wie kommt ein junges, digitales Talent, das wegen eines Jobwechsels nach Ulm
gezogen ist, in Kontakt mit der Initiative?
Besprochen wurde auch, die Vortragsreihe 10 x 10, auch für andere Zielgruppen als Unternehmer
und Entscheider zu öffnen. Ferner konnte auch breiter gefächertes Publikum zugelassen werden. Die
Vorträge könnten gefilmt und auf einem youtube-Kanal platziert und jederzeit abgerufen werden.
Grundsätzlich sollen die Mehrwerte der Digitalisierung noch besser vermittelt und aufgezeigt
werden. Dazu könnte auch die Webseite von ulm-digital dienen, die als „Hub“ für Digital-Wissen (z.B.
alle Vorträge 10×10) mit Links zu anderen Playern wie Unternehmen, IHK, Landkreise oder Städte im
Großraum Ulm erweitert werden kann.

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